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MVZ für Immunologie

Lumbalpunktion

Bei einer Lumbalpunktion (auch Liquorpunktion genannt) wird Nervenwasser (Liquor) im Bereich der Lendenwirbelsäule aus dem Wirbelkanal entnommen. Nach der Entnahme wird das Nervenwasser im Labor untersucht. Die Liquordiagnostik gibt Auskunft über mögliche Erkrankungen des Gehirns.

Wir führen mindestens einen Tag vor der Punktion ein ausführliches Gespräch mit Ihnen und klären Sie über Ziel, Ablauf sowie mögliche Nebenwirkungen und Risiken der Untersuchung auf.

 

Wie läuft eine Lumbalpunktion ab?

Über eine feine Hohlnadel wird in der Regel zwischen dem dritten und vierten oder vierten und fünften Lendenwirbel Nervenflüssigkeit aus dem Spinalkanal (Wirbelkanal) entnommen. Um genügend Platz zwischen den Wirbeln für das Einführen der Nadel zu schaffen, ist eine Beugung der Wirbelsäule nötig. Das geht am besten, wenn sich die Patientinnen und Patienten nach vorne gebeugt hinsetzen oder in Embryonalstellung seitlich hinlegen.

Nach einer ein- bis vierstündigen Ruhezeit in der Praxis werden die Patientinnen und Patienten nach Hause entlassen. Wichtig ist, sich für ungefähr 24 Stunden nach einer Lumbalpunktion zu schonen und ausreichend zu trinken.