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MVZ für Immunologie

Lexikon

Hier haben wir Ihnen einen Auszug von medizinischen „Fremdworten“ mit Übersetzung zusammengestellt.

Abszess: Umkapselte Eiteransammlung in einer nicht präformierten Körperhöhle, die durch entzündliche Gewebseinschmelzung entsteht.

Anämie: Eine Anämie, auch Blutarmut genannt beschreibt eine Verminderung des sauerstofftragenden Eiweißes Hämoglobin im Blut, so dass der Sauerstoff im Blut nicht gut transportiert werden kann. Es gibt zahlreiche Gründe für eine Anämie. Sie kann beispielsweise auch im Zusammenhang mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung entstehen.

Anastomose: Verbindung zwischen zwei anatomischen Strukturen. Im chirurgischen Zusammenhang wird damit meist die neue Verbindung zweier Darmanteile bezeichnet, die nach Entfernung eines "kranken" Darmanteils, neu zusammengenäht werden.

Aphthe: Entzündliche, schmerzhafte Schleimhautveränderunge mit weißlichen Belägen.

Atrophie: Rückbildung eines Organs oder Gewebe (z. B. Darmschleimhaut).

Ballon-Enteroskopie: Single- oder Doppelballon-Enteroskopie, oder auch Push-and-Pull-Enteroskopie, ist eine aufwendige und zeitintensive endoskopische Untersuchung des Dünndarms.

Biologika: Substanzen, die mit moderner Biotechnologie unter hohem technologischen Aufwand und aufwändigen Entwicklungs- und Fertigungsmethoden hergestellt werden. Sie greifen gezielt in die Vorgänge des Körpers ein.

Cholangitis: Gallengangsentzündung

Choledocholithiasis: Vorhandensein von Gallengangssteinen

Cholezystolithiasis: Vorhandensein von Gallenblasensteinen

Cholezystitis: Gallenblasenentzündung

Diarrhoe: > 3 Stuhlentleerungen/Tag und/oder Stuhlkonsistenz vermindert oder flüssig und/oder vermehrte Stuhlmenge (> 250 g pro Tag).

Divertikel: Ausstülpungen der Darmwand

Divertikulitis: Entzündung von Divertikeln

Erythema nodosum: Als Erythema nodosum (Knotenrose) bezeichnet man eine akute Entzündung des Unterhautfettgewebes, das meist an den Unterschenkeln, am Knie oder den Sprunggelenken auftritt. Das Eythema nodosum wird oft als allergische Überreaktion der Haut angesehen und tritt nicht selten im Zusammenhang mit entzündlichen Darmerkrankungen wie z. B. Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa auf.

Extraintestinal: Außerhalb des Darmtraktes.

Fissur: Einriss in Haut oder Schleimhaut.

Fistel: Kanalartige Verbindung zwischen einzelnen Darmabschnitten oder zwischen dem Darm und anderen Organen (Harnblase, Haut). Am häufigsten entstehen Fisteln im Bereich des Afters.

Granulom: Unter einem Granulom (von lat. granulum = "Körnchen") versteht man eine entzündungsbedingte, knotenartige Gewebeneubildung aus Epitheloidzellen, mononukleären Zellen oder Riesenzellen. Es entsteht meist als Reaktion auf chronische, allergische oder infektiöse Prozesse. Der Nachweis erfolgt mikroskopisch. Hämorrhagie = Blutung.

Histologische Untersuchung: Feingewebliche Untersuchung, die in der Gastroenterologie oft aus Zangenbiopsien gewonnen wird und durch einen spezialisierten Pathologen unter dem Mikroskop beurteilt wird.

Ileus: Darmverschluss.

Immunsuppressiva: Medikamente, welche die Funktionen des Immunsystems vermindern.

Intestinal: Zum Darmkanal gehörend.

Iridozyklitis: Eine Form der Entzündung der Iris und meist des Ziliarkörpers des Auges, die nicht selten im Zusammenhang mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung auftreten kann.

Laxantien: Arzneimittel gegen Verstopfung und zur Förderung der Darmentleerung (Abführmittel). 

Motilität: Unter Motilität versteht man die unwillkürlichen Bewegungsvorgänge z.B. von Magen und Darm (vergleiche auch Peristaltik).

Mukosa: Schleimhaut

Obstipation: Verstopfung.

Ösophagus-Manometrie: Druckmessung in der Speiseröhre.

Perforation: Durchbruch, Eröffnung einer geschlossenen Körperhöhle.

Peristaltik: Als Peristaltik bezeichnet man die Muskeltätigkeit verschiedener Hohlorgane wie z.B. des Magens oder des Darms (vergleiche auch Motilität).

pH-Metrie: Messung des Säurereflux in der Speiseröhre

Polyp: Schleimhautwucherung in ein Hohlorgan.

Primär sklerosierende Cholangitis: Die primär sklerosierende Cholangitis (PSC) ist eine seltene, chronische Entzündung der Gallenwege (Cholangitis) innerhalb und/oder außerhalb der Leber, die bei etwa 85 % der betroffenen Patienten im Zusammenhang mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung, vor allem bei einer Colitis ulcerosa auftritt.

Pseudopolypen: Unregelmäßigkeiten der Darmschleimhaut, die wie ein echter Polyp aussehen und Zeichen für eine chronische Entzündung sind.

Pyoderma gangraenosum: Das Pyoderma gangraenosum, ist eine schmerzhafte Erkrankung der Haut, bei der es in der Regel an einer Stelle großflächig zu einer Geschwürbildung und zu einem Absterben (Gangrän) der Haut kommt. Die Ursache ist wahrscheinlich eine überschießende Reaktion des Immunsystems, oft auch im Zusammenhang mit einer entzündlichen Darmerkrankung wie z. B. Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa.

Remission: Remission steht für das temporäre oder dauerhafte Nachlassen oder Verschwinden von Krankheitssymptomen, oder eine deutliche Verminderung von Krankheitsbeschwerden.

Rezidivprophylaxe: Als Rezidivprophylaxe versteht man alle Maßnahmen, die das Wiederauftreten einer Erkrankung (Rezidiv) verhindern können.

Striktur: Hochgradige kurzstreckige Verengung eines Hohlorgans.

Toxisch: Giftig.

Ulkus: Geschwür

Uveitis: Eine Uveitis, auch Regenbogenhautentzündung genannt, ist eine Entzündung der mittleren Augenhaut (Uvea), die u.a. mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung einhergehen kann.

Viszeral: Die Eingeweide betreffend.

Veranstaltungen

Wir führen regelmäßige Arzt-Patienten-Seminare durch. Informationen zu den einzelnen Terminen erhalten Sie in der Praxis.

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